DER GARTEN
Schon weithin sichtbar weist der Petriturm, als Dominante im Schnittpunkt der Einfallstraßen, den Weg zum Petersberg. Hier, im Herzen der Stadt, erstreckt sich ein zentrales Naherholungsgebiet mit Parkcharakter der Petersberggarten.
Im Jahr 2004 präsentierte sich hier die 2. Thüringer Landesgartenschau.
Eine außergewöhnliche Topographie u nd Höhenunterschiede von mehr als 15 Meter prägen das Areal. Die gesamte südliche Hanglage ist terrassiert und bietet einen fantastischen Blick über die Stadt in Richtung Hainleite und Kyffhäusergebirge.
Jahreszeitlich wechselnde Bepflanzungen bieten neben dem Erlebnis Natur auch die eine oder andere Anregung für den heimischen Garten.
Traditionelle Veranstaltungen wie die Saisoneröffnung mit Ostereiersuchen, Sommerkino und das Lichterfest im September ziehen jedes Jahr hunderte von Besuchern aus Stadt und Region auf den Petersberg.
Die Wegeführung auf dem Gelände ist weitgehend behindertengerecht.
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GESCHICHTE
Das Petersbergviertel war seit dem 11. Jahrhundert besiedelt. Es bestand aus schmalen, verwinkelten Gassen, Gärten und Schlupfwinkeln, in deren Mitte sich die Petrikirche befand. Hier lebten unter anderem Handwerker und Künstler, trafen sich Schmuggler und Ablasshändler.
Am 3. und 4. April 1945 wurde das gesamte Viertel bei Bombenangriffen vollständig zerstört und tausende Menschen fanden den Tod.
Nach dem Wiederaufbau der Stadt blieb der einst lebendige Petersberg eine große Brachfläche von der niemand so genau wusste, wie diese einen neuen Platz im Herzen der Nordhäuser bekommen kann.
Mit dem Beschluss der Landesregierung vom 20. Oktober 1998, die 2. Thüringer Landesgartenschau in Nordhausen auszurichten, ergab sich die große Chance eines Neuanfangs.
Aufbauend auf dem historischen Hintergrund wurde der Petersberg mit dem Petersberggarten, Petersbergplatz und Frauenbergkloster zum zentralen innerstädtischen Schwerpunkt der Landesgartenschau 2004.
Die Revitalisierung der größten innerstädtischen Brachfläche und die Beseitigung von Nachkriegsschäden auf ca. 47.000 m2, haben nachhaltig neue Impulse gesetzt.
Heute stellt der Petersberggarten ein zentrales Naherholungsgebiet mit Parkcharakter im Innenstadtbereich dar.
FLÄCHEN
Das Petersberggelände unterteilt sich in zwei Bereiche den Petersbergarten mit Bellevueplatz und den Petersbergplatz.
Petersberggarten
Der Bellevueplatz ist in Mitten des Petersbergartens und bietet aufgrund seiner Lage einen wunderschönen Blick über Nordhausen bis hin zur Goldenen Aue. Er bietet sich für kleine Veranstaltungen an. Die Veranstaltungsfläche beträgt 1.040 m2.
Bellevueplatz
Der Bellevueplatz (1.040 m2) liegt am Judenturm in mitten des Petersbergartens bietet einen wunderschönen Blick über Nordhausen bis hin zur Goldenen Aue. Hier finden regelmäßig kleinere Veranstaltungen statt.
Petersbergplatz
Geprägt wird das Areal durch den unter Denkmalschutz stehenden Petriturm, eine zentrale Veranstaltungsfläche (10.000 m2), drei Schulgebäude sowie Sport- und Freizeitanlagen.
Durch die Sanierung und profilierte inhaltliche Ausrichtung der Schulen sowie die Aufwertung des direkten Umfeldes entstand hier dauerhaft ein Bildungsschwerpunkt der Stadt Nordhausen.
Sport und Freizeit
Für Spiel, Spaß, Sport und Freizeit stehen folgende Angebote zur Verfügung:
- Abenteuerspielplatz
- Skaterparcour
Die Profi-Anlage hat eine Fläche von ca. 1.400 m2 und ist mit Halfpipe, Radius-Curb, Pyramiden, Wedge-Ramp, sowie zahlreichen mobile Elemente ausgestattet. - Hochseilgarten und Kletterfelsen
Die Anlagen werden durch das Jugendsozialwerk unterhalten und sind kostenpflichtig.
Hochseilgarten (343 kB) |
Kletterfelsen (84 kB)
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Parkordnung
Der Park ist täglich von März bis Oktober von 9.00 bis 21.00 Uhr und in den Wintermonaten November bis Februar von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Nur bei Sonderveranstaltungen bleibt der Park länger geöffnet bzw. geschlossen.
Der Eintrittspreis von 20 Cent ist bei Betreten des Parkgeländes am Automaten zu entrichten.
Offizielle Eingänge/Ausgänge sind:
- Rudolf-Breitscheid-Straße (Ecke Morgenröte)
- Rautenstraße
Der Eintritts-Nachweis ist für die Dauer des Aufenthaltes bzgl. eventueller Kontrollen durch die Parkaufsicht mit sich zu führen. Besucher, die ohne Eintrittsbeleg angetroffen werden, können umgehend des Parks verwiesen werden. Wir erheben in diesem Fall eine Kostenpauschale in Höhe von 20 Euro.
Nicht gestattet:
- Hunde und andere Tiere mitzubringen (Blindenführhunde ausgenommen)
- Pflanzflächen und gesperrte Anlagen zu betreten
- Mauern, Brückengeländer, Zäune und Bäume zu beklettern
- Blumen, Zweige und Früchte abzuschneiden bzw. abzupflücken
- Hinweisschilder, Etiketten o. ä. zu entfernen oder umzusetzen
- Veranstaltungen ohne Genehmigung der Neue Mitte GmbH durchzuführen
- Grilleinrichtungen oder Zelte mitzubringen,
- Feuer oder laute Musik zu machen
- Mitführen bzw. benutzen von Fahrrädern
Bei Verstößen gegen die Parkordnung oder bei Nichtbefolgen der Anweisungen des Aufsichtspersonals müssen Sie den Park verlassen. Eine Rückvergütung des Eintrittspreises wird nicht vorgenommen.
Im Winter findet im Park kein Winter- und Streudienst statt. Das Betreten der Wege geschieht auf eigene Gefahr.
Mit dem Betreten des Parkgeländes erkennt der Besucher die Benutzungsordnung an.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt im Petersberggarten.
Nordhausen, den 1. Juni 2007
Der Geschäftsführer
Neue Mitte GmbH
Robert-Blum-Straße 1
99734 Nordhausen
Bei auftretenden Problemen informieren Sie bitte:
0 36 31/ 61 900